Massage ist eine natürliche Behandlung, die in der Natur ständig passiert,  z.B. wenn der Wind durch Bäume und Wiesen streicht.

Wir alle geben uns selbst instinktiv Massage auf einen gestoßenen Ellebogen, einen verstauchten Knöchel oder bei Bauschmerzen. Und wir tun dies auch bei anderen, z.B. bei Kindern und Tieren, weil es sie beruhigt und entspannt.

Aus diesen intuitiven Bewegungen haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte viele verschiedene und sehr komplexe Massageformen entwickelt.

Eine sehr alte Form ist die indische Massage, die ein fester Bestandteil der indischen Heilslehre Ayurveda (Wissen vom Leben, sanskrit) ist. Im Ayurveda gibt es unzählige Heilmethoden, die sehr individuell auf den Patienten ausgerichtet sind und vom kundigen Heiler ausgesucht werden müssen. Je nach Konstitution und Lebensumständen gibt es verschiedene Mittel und Methoden.

Ayurveda Massagen

Die ayurvedische Massage kann das komplexe System aus Reinigungsmethoden, wie Darmreinigung, Fasten und Diäten und Anwendungen mit Heilkräutern und anderen heilenden Essenzen vervollständigen, wie es bei einer mehrwöchigen ayurvedische Kur der Fall ist.

Die Massage kann aber auch gute Effekte erzielen, wenn sie ohne andere zusätzliche Anwendungen gegeben wird. Massage aktiviert die Wirbelsäule, Muskeln, Knochen, Blutgefäße und das Nervensystem. Sie macht die Glieder geschmeidig, belebt die Haut und fördert die Organtätigkeit und die Durchblutung.

Sie hat die Aufgabe, die Körperfunktionen anzuregen, damit das Immunsystem gestärkt und Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt werden können.

Prana und Marma sind zwei essentielle Begriffe in der Kalari Massage. Prana ist die Lebenskraft, der Lebensfunke, der in allem ist. Krankheit entsteht, wenn Prana nicht richtig fließt oder an bestimmten Stellen blockiert ist. Diese Stellen sind die Marmas, der „Sitz des Lebens“.

Die Marmas haben sowohl in der Kampfkunst als auch in der Massage eine sehr wichtige Funktion, da sie verletzbar sind, aber auch geheilt werden können. Die Kalari Massage ist eine besondere Form der ayurvedischen Massage. Sie gehört zum System der Kampfkunst Kalaripayattu (siehe auch dort).

Die Massage wird vom Meister an den Schüler erst dann weitergegeben, wenn er die letzte Stufe des Kampftrainings erreicht hat; wenn er reif ist, in die Marmalehre eingeweiht zu werden.

Der eine Grund, warum die ayurvedische Massage in das System der Kampfkunst eingebettet ist, war die Notwendigkeit, Verletzungen, die im Kampf entstanden, zu heilen. Der andere Grund ist, die Beweglichkeit des Körpers zu erhöhen, denn für das Kalari  ist eine gute Flexibilität erstrebenswert. Auch Trainierende anderer Disziplinen, z.B. Tänzer des indischen Kathakali oder Barathanatyam erhalten Massagen aus diesem Grund.

Typisch für die Kalari Massage ist deshalb das Massieren in bestimmten Positionen, die uns auch aus dem Yoga bekannt sind (z.B. Kobra, Rad oder Schmetterling). Natürlich kann der entspannende, belebende und wohltuende Effekt dieser Massage auch einfach im Liegen genossen werden.

Die Massage wird mit verschiedenen Ölen durchgeführt. Welches Öl benutzt wird und mit welchen natürlichen Zusätzen es angereichert wird, hängt vom Klima und den Lebensumständen ab.

Der Massierende wird die Art der Massage, die Positionen, die Anzahl der Bewegungsabläufe und den Druck der Hand auf die individuellen Bedürfnisse des Empfangenden abstimmen.

Die Kalari Massage ist eine ganzheitlich wirkende Anwendung. Sie entspannt und ist wohltuend.


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